Die Gemeinde Moya

 

Die Gemeinde Moya liegt im Norden Gran Canarias und verteilt sich über eine Fläche von 31,87 km². Die Gemeindefläche erstreckt sich in einem dünnen Streifen von der Küste bis ins Inselzentrum. Moya grenzt ganz im Nordosten an Arucas, im Osten an Firgas, im Südosten an Valleseco, an der Südspitze an Tejeda, im Südwesten an Galdar und im Westen an Santa Maria de Guia de Gran Canaria.
Grüne Bergrücken und atemberaubend zerklüftete Schluchten prägen das Gemeindebild von Moya. 65 Prozent der Region der Gemeinde Moya stehen unter Naturschutz und bieten sich für ausgiebige Wanderungen in bezauberndem Ambiente an.
Die Ortschaft Moya mit ihrem ländlichen und ursprünglichen Charakter liegt in einer Höhe von etwa 500 Metern – die Kirche Iglesia El Pilar, die auch als La Candelaria bekannt ist, wurde auf einer Steilkante erbaut und strahlt eine Erhabenheit aus.

 

Übernachten in der Gemeinde Moya


Pauschalangebote sind für Moya keine vorhanden. Da diese Region eher von Tagesausflüglern besucht wird, stehen nur wenige Hotels oder Pensionen zur Buchung vor Ort zur Auswahl. Als Alternative bieten sich Ferienwohnungen an, die ebenfalls vor Ort gemietet werden können.


Infrastruktur


Durch die Gemeinde führen kurvenreiche Straßen bis ins Inselzentrum und weiter in die südlichen Urlaubszentren. Die Hauptstadt und die Autobahn sind leicht erreichbar und somit die Orte entlang der Ost- und Südküste. Die Highlights der Insel können mit dem Mietwagen problemlos erreicht werden.


Sehenswertes


Die Kirche Iglesia El Pinar – oder Nuestra Senora de la Candelaria – gehört zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Ortes Moya. Die spektakuläre Platzierung der Kirche verdeutlicht sich, wenn diese von der gegenüber liegenden Seite des Barrancos betrachtet wird.
Das Heredad de Aguas de Chorro ist das eigentliche Wahrzeichen von Moya. Dabei handelt es sich um ein vornehmes Gebäude der Wasserbörse, das jedoch aufgrund sinkenden Grundwasserspiegels an Wichtigkeit eingebüßt hat.
Das landschaftliche Highlight von Moya ist das Naturreservat Los Tiles de Moya. In diesem Naturschutzgebiet können noch einige Restbestände der ursprünglichen Lorbeerbäume bestaunt werden. Zahlreiche endemische Pflanzen, die zwischenzeitlich rar geworden sind, können in dem Naturschutzgebiet noch bewundert werden.
Etwas oberhalb des Naturreservats Los Tiles befinden sich die beiden einzigen, noch aktiven Vulkane Gran Canarias – der Montanon Negro und die Caldera de los Pinos. Die letzten Ausbrüche der Vulkane fanden jedoch vor etwa 3.000 Jahren statt.