Landschaftshighlights auf Gran Canaria

 

Gran Canaria fasziniert mit einer atemberaubenden Landschaft, die von facettenreichen Berglandschaften und traumhaften Strandregionen geprägt ist. Gewaltige Schluchten ziehen sich vom Bergmassiv im Zentrum der Insel strahlenförmig in Richtung Küste über die Insel.
Durch 32 Naturschutzgebiete sind 43 Prozent der Inselfläche geschützt und bieten wundervolle Wandermöglichkeiten, um die faszinierende Natur der drittgrößten Insel der Kanaren zu erkunden. Einige der landschaftlichen Highlights auf Gran Canaria sind nachstehend näher beschrieben.

 

Aldea-Tal


Das Aldea-Tal mit seinen imposanten Eindrücken kann über eine der schönsten Bergstraßen auf Gran Canaria erreicht werden. Vorbei an mehreren der beeindruckenden Stauseen der Insel gelangen die Urlauber ins Zentrum des Berglands der Insel, um die herrlichen Anblicke über das Tal zu genießen oder Wanderungen in unberührter Natur zu unternehmen.


Azulejos


Die Region Azulejos im Südwesten Gran Canarias bezaubert mit einem einzigartigen Farbenspiel im Vulkangestein. Der Name Azulejos leitet sich nicht von dem spanischen Wort azul für Blau ab, sondern stammt von der Arabischen Bezeichnung für „polierter, kleiner Stein“ – Al Zuleji – ab.
Große Formationen des in verschiedensten Farben schillernden Vulkangesteins können entlang der Straße zwischen Mogan und San Nicolas de Tolentino bewundert werden. Das beeindruckende Farbspiel der Landschaft liegt am Eingang zur Venegueta Schlucht und ist bereits von weitem zu erkennen. Rötliche, türkise und gelbliche Farben wechseln sich im Vulkangestein mit dunklen und violetten Schichten ab und wirken wie ein Mosaik. Die Entstehung der Farbkonstellationen ist auf die unterschiedlichen Einlagerungen im Vulkangestein und die Aufwerfung diverser Arten von Gesteinen zurückzuführen.


Barranco de Agaete


Das 7 Kilometer lange Trockental Barranco de Agaete führt von der Nordwestküste bei dem Ort Agaete und führt bis ins Inselzentrum. Barranco de Agaete wird von vielen auch als Valle de Agaete bezeichnet. Im Barranco de Agaete treffen die Urlauber auf die grünsten Stellen mit der größten Blütenpracht auf Gran Canaria. Der Boden im Barranco de Agaete ist äußerst fruchtbar und nährstoffreich, sodass Palmen, Mandelbäume und verschiedenste Blumen bestens gedeihen und dem Tal eine paradiesische Atmosphäre verleihen. Das Valle de Agaete wird zudem landwirtschaftlich genutzt, um Tomaten, Mangos, Papayas, Zitrusfrüchte, Guaven und Avocados anzubauen. Eine Besonderheit im Barranco de Agaete ist der Anbau von Kaffee.
Neben der landschaftlichen Attraktion des Tals können die Urlauber dort ein Museum besuchen oder Höhlenwohnungen bewundern, von denen ein Teil sogar heute noch bewohnt ist. Inmitten der üppigen Vegetation können Fincas entdeckt werden, von denen eine als exklusives Landhotel umgebaut wurde. Am Ende des Tals liegt ein nostalgisches Kurhotel, das Princesa Guayarmina, das zu den ältesten Hotels der Insel gehört.
In Los Berrazales, dem letzten Ort innerhalb des Tals, befinden sich extrem eisenhaltige Quellen, aus denen Mineralwasser abgefüllt wird.
Der Pico Gordo schließt mit seiner Höhe von 1.082 Metern das Tal ab. Die Steilwand des Bergs kann nur zu Fuß mit Wanderstiefeln überwunden werden. Über einen alten Wanderweg gelangen die Wanderer zum Bergdorf El Hornillo und zu dem Naturschutzgebiet des Pinienwalds von Tamadaba, um die unberührte Natur in dem beeindruckenden Waldgebiet zu genießen.


Barranco Coruna


Der Barranco Coruna verläuft vom Bergdorf Artenara in Richtung Galdar und bietet atemberaubende Anblicke der imposanten Panoramen und der üppigen Vegetation entlang der engen Bergstraßen, die an Stauseen und Höhlenhäusern vorbeiführen.


Hochebene bei Acusa


Die Hochebene liegt oberhalb des Barranco Aldea und erstreckt sich in üppigem Grün bis nach Artenara. Die weiten Wiesenflächen der Hochebene bei Acusa sind beeindruckend und wirken wie eine Almfläche. Das Bergpanorama, das die Urlauber von der Hochebene aus bewundern können, ist grandios und atemberaubend. Den Mittelpunkt der Hochebene bei Acusa bildet der Roque Bentaiga, der unter der Rubrik Sehenswürdigkeiten separat beschrieben ist.
Kleine, schmale Straßen führen zu verstreut liegenden Weilern und teilweise können in der Hochebene noch bewohnte Höhlenhäuser bewundert werden. Das kleine Dörfchen Acusa liegt auf einer Höhe von 1.000 Metern und bietet einen gigantischen Ausblick über die beeindruckende Berglandschaft Gran Canarias.
Zur Blütezeit im Frühjahr ist ein Ausflug auf die Hochebene bei Acusa besonders attraktiv. Dann ist alles mit einer Blütenpracht überzogen und von Blütenduft erfüllt.