Klima und Wetter

 

Auf Gran Canaria herrschen ganzjährig angenehme Temperaturen und im Süden mehr als 340 Sonntage pro Jahr, sodass die drittgrößte Insel der Kanaren das ganze Jahr über als Urlaubsziel zum Baden und Wandern gewählt werden kann. Im Norden können die Urlauber mit etwa 300 Sonnentagen pro Jahr rechnen. Viele sprechen sogar von einem Heilklima auf Gran Canaria – denn hier bestehen gute Chancen auf Heilung bei Neurodermitis, Asthma oder Gicht. Das Klima auf Gran Canaria ist prinzipiell zweigeteilt. Gran Canaria wird zudem als Miniaturkontinent bezeichnet aufgrund der unterschiedlichen Mikro-Klimas – auf der Kanareninsel herrschen Klimazonen von subtropisch bis kontinental. Der Norden ist aufgrund der Passatwinde feuchter und der Süden dagegen trockener. Die Passatwinde bringen die Feuchtigkeit – die Wolken sammeln sich dadurch an den Nordhängen der Gebirge im Zentrum Gran Canarias. Dadurch sind die Nordhänge meist von Nebel umgeben und durch das Abregnen der Wolken ist die Region im Norden Gran Canarias relativ feucht. Da die Wolken nur selten über die Gebirge hinweg in den Süden der Insel gelangen, ist es dort eher trocken. Dies wird zudem noch von den Winden, die aus der Sahara auf Gran Canaria wehen, verstärkt. Hinzu kommt auf Gran Canaria das Wetterphänomen Calima – dies sind heiße und sandige Winde, die aus der Sahara kommend über die Insel ziehen und alles mit feinem Saharasand bedecken. Während des Calima ist die Luft meist sehr trüb und diesig. Bei einem Calima während der Sommermonate ist danach nicht mit Regen zu rechnen, der den Sand wieder abwäscht – nach einem Calima in den Wintermonaten können die Einwohner Glück haben, dass direkt danach eventuell Regen fällt und den feinen Saharastaub beseitigt.

 

Regen und Niederschlag


Der Süden Gran Canarias ist trocken – hier fallen selbst in den Wintermonaten kaum Niederschläge. Im Norden dagegen kann es durchaus passieren, dass es mehrere Wochen hintereinander bedeckt ist und immer wieder zu Niederschlägen kommt – auch während der Sommermonate. Im Jahresdurchschnitt regnet es auf Gran Canaria in den Monaten Mai bis September nur an einem Tag pro Monat. Im April werden im Jahresdurchschnitt 2 Regentage angegeben, im Februar und März jeweils 3 Regentage. Im Oktober liegt der Durchschnittswert bei 4 Regentagen und von November bis Januar steigt die Anzahl auf 6 Regentage. Da es sich um Durchschnittswerte für die gesamte Insel handelt, ist im Süden mit weniger Regentagen zu rechnen und im Norden mit mehr Tagen, an denen Niederschläge zu erwarten sind.


Temperaturen


Die Durchschnittstemperaturen auf der gesamten Insel Gran Canaria liegen in den Monaten Mai bis November zwischen 23°C und 27°C – von Dezember bis April liegen die Durchschnittstemperaturen zwischen 21°C und 22°C. Dabei ist die klimatische Zweiteilung der Insel zu berücksichtigen, die sich aufgrund der Passatwinde und der Gebirge im Zentrum Gran Canarias ergibt. Dadurch ist im Norden mit dauerhaftem Frühlingsklima zu rechnen – außer während einem Calima, dann kann es auch im Norden extrem heiß werden. Im Süden dagegen liegen die Temperaturen meist über dem Jahresdurchschnitt und können bis über 40°C erreichen. Durch die unterschiedlichen Höhenlagen auf Gran Canaria kann durchaus auf den Berggipfeln Schnee liegen und am Strand in der Sonne geschwitzt werden. Die Wassertemperaturen im Atlantik um Gran Canaria liegen von Dezember bis Juni bei etwa 18°C bis 20°C und in den Monaten Juli bis November zwischen 21°C und 23°C. Das Baden ist auf Gran Canaria das ganze Jahr über angenehm und im Süden eine willkommene Erfrischung.