Geschichte

 

Gran Canaria vor Christus


Bereits seit etwa 3.000 vor Christus bevölkerten die Guanchen die Insel Gran Canaria. Die Urkanarier wohnten in Höhlen und auch in Rundhäusern, die aus Steinen erbaut wurden. Etwa um 1.100 vor Christus wurden die Kanaren – somit auch Gran Canaria – von den Phöniziern und Karthagern entdeckt.

 


Gran Canaria nach Christus


Bis Ende des 14. Jahrhunderts nach Christus lebten noch immer die Guanchen auf Gran Canaria. Zwischen 1394 und 1460 versuchten die Portugiesen immer wieder eine Eroberung der Insel durch entsandte Expeditionscorps, die allerdings alle am Widerstand der Guanchen scheiterten. Im Jahr 1478 landeten die Spanier mit 650 Mann und Feuerwaffen im Norden der Insel und stießen ebenfalls auf erbitterten Widerstand der Guanchen. Erst im April 1483 ergaben sich auch die letzen Widerstandskämpfer der Übermacht der Spanier. Anno 1670 versuchten die Holländer, Gran Canaria zu erstürmen und wurden in die Flucht geschlagen. Im Jahr 1852 wurde die Insel von der Königin Isabella II. zur Freihandelszone erklärt. Im Jahr 1930 wurde der Flughafen auf Gran Canaria gebaut und schon ab 1945 begann sich der Flugtourismus langsam zu entwickeln. Nach dem Tod des Diktators Franco im Jahr 1975 wurde Spanien zu einer parlamentarisch-demokratischen Monarchie und 1982 erlangten die Kanaren ihren Autonomiestatus.