Die Gemeinde Artenara

 

Die Gemeinde Artenara liegt im Westen Gran Canarias. Zahlreiche kleine Ortsteile verteilen sich über eine Fläche von knapp 67 km³. Im Norden grenzt Artenara an Agaete, im Nordosten an Galdar, im Westen an La Aldea de San Nicolas und im Osten und Süden an Tejeda. Die Gemeinde liegt in der höchsten Bergregion Gran Canarias – der Pico de las Nieves mit seiner Höhe von 1.949 Metern sowie der Roque Nublo liegen im Gemeindegebiet. Der Vulkankrater Caldera de Tejeda und die Bergmassive Altavista und Tamadaba gehören zu Artenara.
Die vielen kleinen Ortsteile der Gemeinde sind Las Penas, Las Arbejas, Cueva Nueva, La Umbria, Cueva de los Gatos, Lomo Cuchara, Le Cuevita, Bajo el Risco, La Degollada, Guardaya, Las Moradas, Los Cofrites, Chajunco, Caideros, Las Cuevas, Bajalobos, Risco Caido, Roque del Pino, Coruna, Las Hoyas, Lugarejos, Tirma, El Vaquero, Tifaracas, Mojones, Venta Nieves, Candelaria, Acusa Seca und Acusa Verde.
Die kleinen Küstenregionen Punta Gongora und Punta de Las Arenas laden zum Sonnen und Baden ein.

 

Das Höhlendorf Artenara


Am nördlichen Rand der Caldera de Tejeda liegt das urige Bergdorf und Höhlendorf Artenara auf einer Höhe von 1.200 Metern – Artenara ist nicht nur das am höchsten gelegene Dorf auf Gran Canaria, sondern auch das älteste. Die Existenz von Artenara kann bis in die Steinzeit zurückverfolgt werden, was das malerische Bergdorf zu einem beliebten Ziel von historisch und archäologisch Interessierten macht. Der ältere Teil des Ortes Artenara fasziniert durch seine Höhlenwohnungen – dort schließen viele Häuser direkt an große Felshöhlen an – die Einwohner leben in einer Kombination aus Wohnhaus und Wohnhöhle. Von außen wirken viele der Höhlenwohnungen durch die bunten Fassaden und die blühenden Gärten davor fast wie ganz normale Häuser.


Der Ortsteil Acusa


Acusa seca und Acusa verde sind weitere kleine Streusiedlungen der Gemeinde Artenara. Die Lage in den Bergen macht Acusa zu einem idyllischen Ort, in dem wie im Hauptort Artenara zahlreiche Höhlenhäuser bewundert werden können, die noch immer von Einheimischen bewohnt werden. Die fruchtbare Landschaft um Acusa wird landwirtschaftlich genutzt. Im Frühjahr zur Blütezeit erstrahlt Acusa in besonders beeindruckendem Flair.


Übernachten in der Gemeinde Artenara


Pauschalangebote existieren für die idyllische Gemeinde nicht – eine Onlinereservierung vorab oder eine Buchung vor Ort von Hotelzimmern oder Ferienwohnungen steht bei der Suche nach einer Unterkunft zur Auswahl.


Infrastruktur


Den Süden können die Urlauber über die Straße entlang der Nordwestküste und durch den Westen erreichen. Von Artenara aus führt eine wunderschöne Straße, die herrliche Ausblicke bietet, durch das Aldea-Tal – über diese kann der malerische Ortsteil Acusa erreicht werden. Ein Mietwagen ist in dieser Region empfehlenswert.


Sehenswertes


Im Höhlendorf Artenara können die Urlauber auf den Spuren der Ureinwohner wandeln und die noch bewohnten Höhlenwohnungen besichtigen.
Im archäologischen Komplex von Acusa laden zahlreiche Höhlen aus der Zeit der Guanchen zu einem Besuch ein – darunter auch die las cuevas del caballero, die Höhlen des Herrn. Diese galten als Zufluchtsort der urkanarischen Schäfer und zeigen uralte Symbole aus den Zeiten der Ureinwohner.
Die cueva de los candiles – Höhle der Öllampen – kann auf dem Berg von Artenara bewundert werden – die Höhlen von Artenara sind unter der Rubrik Sehenswürdigkeiten näher beschrieben.
Das Wahrzeichen von Artenara ist die Pfarrkirche San Matias mit der berühmten Felsenkirche und Höhle La Virgen de la Cuevita.
Für Naturliebhaber bieten sich Wanderungen durch den Naturpark Tamadaba, der sich entlang der Nordwestküste erstreckt, an.